Patienteninformation: Eine 38-jährige Frau stellte sich mit einer Masse in der rechten Achselhöhle vor. Sie wurde zufällig bei einem Routinebesuch in der Klinik wegen einer Masse in der rechten Brust, die sie seit 5 Jahren hatte, entdeckt. Sie war G2P2 und hatte 3 Jahre lang gestillt. Sie hatte keine chronischen Erkrankungen. Ihre chirurgische Vorgeschichte umfasste eine Lektomie der linken Brust wegen einer gutartigen Masse, die 20 Jahre vor diesem Bericht durchgeführt wurde. Ihre Familie hatte keine Krebsvorgeschichte. Klinische Befunde: Die rechte Brustmasse der Patientin war tastbar, fest, frei beweglich und mit leichter Zärtlichkeit. Der Knoten im Achselbereich war tastbar und hart. Diagnostischer Ansatz: Die routinemäßigen Laborbefunde des Patienten waren normal. Die Ultraschalluntersuchung (US) ergab eine gutartige Masse (U2) mit den Maßen 9*6 mm in der linken Brust in der 4-Uhr-Position in mittlerer Tiefe (35 mm), zwei beschnittene kleine Herde (U2) mit etwa 5 mm im rechten Brustbereich in mittlerer Tiefe ohne verdächtige Merkmale und einen ovalen Lymphknoten im Achselhöhlenbereich I mit den Maßen 12*6 mm mit unscharfem und unklarem Fettknoten, der Verdacht auf Malignität aufkommen ließ. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ergab eine beschnittene Masse mit den Maßen 13 mm in der linken Brust 14 mm von der Haut in der 4-Uhr-Position, zwei kleine Herde (5 und 4 mm) im rechten Brustbereich mit homogenen Verstärkungen, die nicht auf DWI/ADC mit Typ I (langsam ansteigende und anhaltende verzögerte Phase, gutartige Befunde) beschränkt waren, und eine ovale Läsion mit den Maßen 12*7 mm im Achselhöhlenbereich I ohne Fettknoten und mit niedrigem Signal auf T1WI, mittlerem Signal auf T2WI und hohem Signal auf Dixon-Wasser, mit heterogenen Verstärkungen, die auf abnormale Knoten hindeuteten (). Die Feinnadelaspiration (FNA) der Achselhöhlenmasse ergab den Verdacht auf Malignität des CUP-Typs. Die Kernbiopsie wurde dann empfohlen, die gutartige, nicht proliferative, fibrozystische Veränderung mit einer hyperplastischen, fibroadenomatösen Veränderung der rechten Brustmasse und FA im rechten Achsellymphknoten ergab. Therapeutische Intervention: Unter Vollnarkose wurden die Massen durch Lumpektomie der rechten Brust und Entfernung der axillären Masse entfernt. Die postoperative histopathologische Untersuchung ergab zwei Fibroadenome mit proliferativen fibrozystischen Veränderungen in der rechten Brust und ein Fibroadenom mit gutartigem, ektopischem Brustgewebe in der rechten Achselhöhle. Nachsorge und Ergebnis: Die Operation verlief ohne Zwischenfälle und der Patient wurde in gutem Zustand entlassen.