Eine 87-jährige Frau kam mit einer fortschreitenden Paraparese (d. h. linkes Bein 3/5 und rechtes Bein 2/5) von 5 Tagen Dauer. Die Patientin wurde mit Rocephin wegen einer Harnwegsinfektion behandelt, aber ein Computertomographie-Angiogramm des Kopfs und des Halses und ein MRT der Brustwirbelsäule zeigten eine ausgedehnte knochenmetastatische Erkrankung mit einem epiduralen Tumor an T4-T7 mit schwerer Kompression des Rückenmarks []. Sie wurde einer Laminektomie an T3-T8 unterzogen, um den Tumor zu entfernen. Vor der Operation erhielt sie intravenös Immunglobulin, eine Thrombozentransfusion, Frisch-Frozen-Plasma und Vitamin K, um ihr internationales normalisiertes Verhältnis (INR) zu normalisieren. Die Pathologie ergab ein myeloides Sarkom mit monozytischer Differenzierung und CD68-positiver immunhistochemischer Färbung [ und ]. Nach der Operation gewann sie etwas Kraft in ihren unteren Extremitäten zurück. Als jedoch eine Knochenmarkbiopsie eine diffuse Beteiligung mit myeloidem Sarkom und monozytischer Differenzierung ergab, entschied sie sich gegen eine weitere Behandlung (d. h. Chemotherapie oder Bestrahlung) und verstarb 4 Monate später.