Eine 74-jährige Frau kam mit der Beschwerde eines Bewusstseinsverlustes in unser Krankenhaus. Eine mediastinale Tumor wurde durch Zufall bei einer Computertomographie (CT) entdeckt. Eine Thorax-CT zeigte einen lobulären Tumor mit einem maximalen Durchmesser von 8 cm, der sich im oberen Mediastinum bis zum Halsbereich erstreckte und den Ösophagus komprimierte (Abb..) Eine obere gastrointestinale Endoskopie zeigte eine glatte, erhabene Läsion in einer Position, die 23-28 cm vom Schneidezahn entfernt war (Abb..) Eine Positronenemissionstomographie (PET) zeigte eine einheitliche und klare Tumorbegrenzung (Abb..) Eine hypermetabolische Erscheinung (maximale standardisierte Aufnahmewert 15,0) wurde bei einer Positronenemissionstomographie (PET) festgestellt (Abb..) Auf der Grundlage dieser Daten wurde ein gastrointestinaler Stromatumor vermutet. Die Patientin wurde in die linke Seitenlage gebracht und unterzog sich einer anterolateralen Thorakotomie über den 6. rechten Interkostalraum. Gleichzeitig wurde die Hautschnitt in der rechten Seite des Halses hinzugefügt. Der Tumor wurde in der Thoraxhöhle enukleiert, während er aus dem Halsschnitt herausgedrückt wurde (Abb..) Die Muskelschicht des Ösophagus wurde mit Nähten repariert. Die Operation dauerte 245 min, und der Blutverlust betrug 551 g. Die Probe zeigte ein gut abgegrenztes, elastisches, hartes und lobuläres Aussehen und hatte eine Größe von 80 × 42 mm (Abb..) Die Schnittfläche war fast gleichmäßig blassgelb (Abb..) Die Färbung mit Hämatoxylin und Eosin ergab spindelförmige Zellen, die eine plexiforme Proliferation bildeten (Abb..) Die immunhistochemische Untersuchung ergab eine S-100-Protein-Positivität (Abb..) und eine c-kit-, α-smooth muscle actin-, desmin- und CD34-Negativität, was die Diagnose eines Ösophagusschwannoms bestätigte. Der MIB-1-Markierungsindex lag unter 10%. Der postoperative Verlauf der Patientin verlief unauffällig, und es wurden seit der Operation vor 5 Jahren keine Rezidive mehr beobachtet.