BUNDESVERFASSUNGSGERICHT

- 1 BvQ 147/20 -

                               In dem Verfahren
                               über den Antrag,
                      im Wege der einstweiligen Anordnung

  (sinngemäß) die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs vom 9. Dezember
  2020 gegen die Verbotsverfügung der Landeshauptstadt Dresden vom 8. De-
  zember 2020 anzuordnen sowie die Landeshauptstadt Dresden zu verpflichten,
  dem Antragsteller für die angemeldete Versammlung am 12. Dezember 2020 so,
  wie in der Versammlungsanmeldung vom 5. November 2020 nebst Hygienekon-
  zept und Hygienekonzept Ergänzung angezeigt, gemäß § 8 Abs. 4 Nr. 2 in Ver-
  bindung mit § 9 Abs. 1 SächsCoronaSchVO eine Ausnahmegenehmigung zu er-
  teilen,


Antragsteller: F…,

- Bevollmächtigte:    …-

hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch

                                den Präsidenten Harbarth,

                                die Richterin Britz

                                und den Richter Radtke

gemäß § 32 Abs. 1 in Verbindung mit § 93d Abs. 2 BVerfGG in der Fassung der Be-
kanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)
am 12. Dezember 2020 einstimmig beschlossen:

        Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wird abgelehnt,
        weil die Voraussetzungen des § 32 Abs. 1 BVerfGG vom Antragsteller
        nicht ausreichend dargetan sind.

 Diese Entscheidung ist unanfechtbar.                                             1

                   Harbarth                    Britz                  Radtke




                                        1/2

Bundesverfassungsgericht, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom
12. Dezember 2020 - 1 BvQ 147/20

Zitiervorschlag BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 12. Dezem-
                ber 2020 - 1 BvQ 147/20 - Rn. (1 - 1), http://www.bverfg.de/e/
                qk20201212_1bvq014720.html

ECLI           ECLI:DE:BVerfG:2020:qk20201212.1bvq014720




                                     2/2

