Nicht nur in Stein gemeielt

Dank seiner Vorgnger konnte er das Rtsel lsen.

Whrend einer gyptenexpedition Napoleons entdecke der franzsische Offizier Piere Franois Xaver Bouchard im Jahre 1799 den Stein von Rosette im Nildelta. Er ist das Bruchstck einer hheren Stele, auf der ein Dekret in drei unterschiedlichen Sprachen (altgriechisch, demotische Schrift und Hieroglyphen) eingemeielt ist. Unmittelbar nach der Entdeckung fertigten franzsische Wissenschaftler vor Ort zahlreiche Kopien der Inschriften an. Nach der Niederlage gegen die Briten, fiel auch der Stein von Rosette in britischen Besitz und der Forscher Thomas Young begann sich mit den Texten zu beschftigen. Glcklicherweise hatten die Franzosen aber Kopien, sodass es 1822 Jean-Franois Champillion gelang mithilfe der ihm bekannten altgriechischen Sprache die demotische Schrift und die Hieroglyphen zu entschlsseln. Nach der Verffentlichung seiner Entdeckung erfolgte auch die Entzifferung weiterer Hieroglyphen und der Grundstein der modernen gyptologie wurde gelegt.

Die Geschichte zeigt, dass Dank der Abschriften gleich zwei Gedanken des Forschungsdatenmanagements umgesetzt wurden. Zum einen gab es Kopien fr den Fall des Verlusts des Originals (Backup) und zum anderen erhielten auch weitere Wissenschaftler/-innen Zugriff auf die Texte und konnten daran forschen (Open Data).

https://www.youtube.com/watch?v=TDnuTzAyCss
https://de.wikipedia.org/wiki/Stein_von_Rosette