In die "Scheie" gegriffen

Ein weniger spezielles Futter htte den Kriechtierzensus reprsentativer gemacht.

Weil sie einfach und quasi berall zur Verfgung stehen, haben Biologen bisher hufig menschliche Fkalien verwendet, um Bestandsaufnahmen von kotfressenden Insekten zu machen. Da einige Spezies dieses Futter deutlich attraktiver finden als andere, knnte es durch dieses Verfahren zu Verzerrungen in der Erfassung der rtlichen Biodiversitt gekommen sein, wie Studien der Oxforder Zoologin Elizabeth Raine zeigen. Alternative Verfahren werden derzeit evaluiert. Der bisherige Standard hat sich also als suboptimal erwiesen und eine konzertierte Entwicklung eines neuen Standards ist der nchste logische Schritt.

Die Geschichte zeigt, dass tradierte Vorgehensweisen in ihren Auswirkungen auf die Ergebnisse hinterfragt werden sollten und dass es wichtig sein kann, przisere Verfahren fr die Erfassung der tatschlich gewnschten Messgre zu entwickeln. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Verwendung von Standards einheitliche Fehlerkorrekturen und eine konsistente Einfhrung neuer Verfahren erleichtert.

https://www.economist.com/science-and-technology/2020/01/09/dung-beetles-prefer-human-faeces-to-those-of-wild-animals