In der feindlichen Basis

Als der Agent die Basis infiltrierte, reagierte man mit Hardwareentsorgung.

Im Jahr 2008 entschied das Militr der USA alle entfernbaren USB-Speichergerte aus den Militrbasen zu entsorgen und keine USB-Gerte mehr einzusetzen. Was fhrte zu diesem Entschluss?
Als beim Aueneinsatz im mittleren Osten ein USB-Stick entdeckt und analysiert werden sollte, stellte sich spter heraus, dass dieser Malware eines auslndischen Geheimdienstes enthielt. Die Daten mit dem bsartigen Code gerieten damit unbemerkt in das innere Netzwerk des US Militrs. Ironischerweise hie das bsartige Malwareprogramm sogar "Agent.btz". Als das Programm und die Sicherheitslcke entdeckt wurde, entschied das Pentagon, alle entfernbaren Gerte, die ber USB-Schnittstelle laufen, sofort zu entsorgen. Bis heute stellt dieses Geschehen eines der grten Sicherheitseinbrche in der Geschichte des US-Militrs dar. 

Prinzipiell stellen Gerte, die einen USB-Anschluss verwenden ein Sicherheitsrisiko dar, da sie durch ihren universellen Zweck schnell Kontrolle ber ein System erlangen (z.B. indem sie sich als Tastatur ausgeben) oder einfach nur gefhrliche Daten einschleusen knnen. Insbesondere fr Forschungsein-richtungen und Unternehmen ist es wichtig niemals fremde USB-Gerte einfach an kritische Systeme anzuschlieen. Es sollte immer ein zustzlicher Hardwareadapter, virtuelle Arbeitsumgebung oder zumindest ein Virenscanner als Softwarelsung eingeschaltet sein, um Schadsoftware auf einem USB-Gert frhzeitig zu erkennen.

https://www.computerworld.com/article/2514879/infected-usb-drive-blamed-for--08-military-cyber-breach.html
https://www.vice.com/en_us/article/7xy5ky/the-american-military-sucks-at-cybersecurity