Geteilte Arbeit ist halbe Arbeit?

Nachdem er seine Dateien geteilt hatte, war sein Team nicht mehr gut auf ihn zu sprechen.

Ein Forscher arbeitete in einem 6-kpfigen Team, um eine Enzyklopdie im Umfang von 800.000 Wrtern zu schreiben. Das Team hatte nach lngerer Zeit entschieden, dass alle Arbeiten auf einem gemeinsamen Arbeitsbereich geteilt werden sollen. Hierfr lag schon ein Server vor, der von einigen Mitgliedern kooperativ verwendet wurde fr die Projektdaten. Also verschob er das Resultat seiner Arbeit auf den gemeinsamen Speicher und pltzlich waren die anderen sauer.
Das Problem bestand darin, dass sowohl die eigenen Dateien des Forschers, als auch die bereits vorhandenen Dateien der anderen Teammitglieder generisch benannt wurden. Der Verzicht auf eine explizite, zweckgebundene Namenskonvention fhrte dazu, dass beim Kopieren der lokalen Dateien auf den gemeinsamen Speicher viele Dateien berschrieben wurden. Der Forscher dachte sich nicht viel dabei, da man die alten Dateien sicher durch ein Backup wiederherstellen knnte  nur leider lag dies mehr als 1 Monat zurck und das aktuelle Backup hat durch schlechtes Timing nur die neuen Dateien gesichert.

Die Geschichte verdeutlicht zwei wesentliche Punkte des FDM: Zum einen sollten Organisationsstrukturen und Namenskonventionen festgelegt werden. So knnen z.B. Datum, Thema und Autor/-in Teil des Dateinamens sein. Zum anderen sollte Wert auf ein grndliches Versionierungs- und Backup-System gelegt werden.

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