Haushaltsangelegenheiten

Weil ein Hausmdchen unachtsam war, musste Mills hilfsbereiter Freund Carlyle die Franzsische Revolution zweimal nacherleben.

John Stuart Mill hatte zwar mit seinem Verleger einen Vertrag fr eine Geschichte ber die Franzsische Revolution unterzeichnet, war aber in andere Projekte verwickelt und nicht in der Lage, die Vertragsbedingungen zu erfllen. Er schlug vor, dass stattdessen sein Freund Carlyle das Buch schreiben sollte. Mill schickte seinem Freund sogar eine Bibliothek mit Bchern und anderen Materialien ber die Revolution. Carlyle arbeitete wie besessen an dem Projekt. Als er den ersten Band fertig gestellt hatte, schickte Carlyle sein einziges vollstndiges Manuskript an Mill. Whrend es in Mills Obhut war, wurde das Manuskript zerstrt. Mill zufolge geschah dies durch ein unvorsichtiges Hausmdchen, dass es fr Abfall hielt und als Feueranznder benutzte. Carlyle schrieb dann das gesamte Manuskript um und bezeichnete sein Buch als direkt und flammend aus dem Herzen. Carlyles bliche Arbeitsweise die Notizen zu einem Kapitel zu vernichten, nachdem er den Text geschrieben hatte, erschwerte die Arbeit an der zweiten Version des Buches mageblich. Er hatte freiwillig auf das verzichtet, was zu seiner Zeit einem Backup am nchsten kam.

Diese Geschichte zeigt zwei Dinge: Zum einen sind Daten-management und seine Missgeschicke kein neues Thema, und zum anderen ist es, unabhngig vom Medium in dem ein Manuskript verfasst wird, wichtig eine Kopie zu haben, falls etwas mit dem Original passiert.

https://en.wikipedia.org/wiki/The_French_Revolution:_A_History