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Jean: Aufzuwarten!
Marie: Zu dienen!
Madame Ropfer (ihren Mann abküssend): Oh, dü min liebs, guets Männel! (Ropfer ist ganz per- plex.)
Susanne: O, dü min liewer, gueter Jules!
Jeanne (umarmt Albert): Merci, Albert, dass dü uns bieg'stande bisch.
Ammej: (umarmt Schampetiss): Gott sej Dank, Schampetiss, dass dü g'holfe hesch!
Madame Schmidt (Schampetiss ebenfalls um- armend): ,,Merci, Papa!" Merci vielmol!
Jean: Aufzuwarten! Wo alles liebt, kann Jean allein nicht hassen! (Umarmt Marie ) Liebe Marie!
Ropfer: Mir isch's, wie wenn mir's Hirn g'frore wär, d'rbie füehl ich mich so verschlaauwe, ich muess mich e bissel setze.
Jules: Ich au. (Beide setzen sich gleichzeitig und schnellen, einen Schrei ausstossend, blitzschnell empor.)
Madame Schmidt, Madame Ropfer und Susanne: Was han ‘r?!
Ropfer (auf die schmerzende Stelle deutend): Ich kann nimmi sitze, die Arznej schient e merik- wuerdigi Wirikung uff e gewisse Köerperteil üsze- uewe, ich hab so e Brenne in dere Gejend.
Jules: Ich au.
Schampetiss: E guets Fläschel Champagner heilt alli Maläschte, wie als d'r Napoléon III g’saat hett. Uewerhaupt g'höert die Ufferweckung vun denne zwei Lazarüsse ordentlich durich e guets Esse g'fiehrt.
Madame Ropfer, Madame Schmidt, Susanne, Albert und Jeanne: Inverstande! Bravo! E gueti Idee! —