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Albert: O ja, Madame. Wenn d'r Puls emol gar nimmi schlaat, no adje Partie!
Madame Ropfer (weinerlich}: Es wurd uns doch kenn so e Unglüeck passiere!
Albert: D' Möjlichkeit isch nit üsg'schlosse. —
(Die drei Damen brechen in lautes Schluchzen aus.)
Madame Ropfer: Herr Dokter, hett diss am End ebs gemacht? M'r han sie, um sie uffzewecke ewe mit e 'me Teppitatscher verklopft.
Albert: ‘s isch guet möjlich, dass diss e fatali Wirkung ufffs Herz üsg'üebt hett.
Madame Ropfer: Ja, m'r han doch nit uff's Herz g'schlaaue.
Madame Schmidt: Im Gejedeil!
Albert (der erneut den Puls gefühlt hat): D'r Puls wurd immer schwächer. Wenn m'r diss Geje- mittel nit durich e Wunder uff der Stell bekumme, zu müehn m'r uns uff's Schlimmscht g’fasst mache. (Alle vier Damen brechen in ein schreckliches Ge- heul aus.)
Madame Ropfer (umarmt und küsst ihren Mann): Wach uff, liebs Männel, ich will d'r jo alles, alles verzeje.
Madame Schmidt: Un ich jo au, wenn dü m'r jo g'saat hättsch, dass dü verhieroth bisch, ze wär jo alles guet g'sin!
Susanne (umarmt Jules): Min liewer, min gue- ter, min einziger Jules, wach uff!
Jeanne (umarmt Albert): Min liewer, min gue- ter, min herziger Albert, helf in mim liewe Babbele!
Madame Ropfer (erstaunt das Paar betrach- tend): Jeanne, ja was isch denn diss?!
Jeanne: Mamme, ich hab mich mit 'm Herr Dok- ter verlobt.
Susanne: Jo? — Do welle Sie de Jules nimmi ?