— 94 —
rücken ab. Marie und Jean durch die Mitte herein mit Eiskübeln.)
Marie: Zu dienen! Hier ein Kübel!
Jean: Aufzuwarten! Ein Kübel! (Man nimmt ihnen die Kübel ab und setzt sie Jules und Ropfer auf.)
Madame Schmidt: So, un jetzt holen Sie noch schnell eine Sprenzkanne, im Fall dass dies nichts nützen sollte.
Jean: Aufzuwarten! (Ab.)
Marie: Zu dienen! (Ab.)
Madame Ropfer: Ebs wurd doch helfe! (Jeanne und Albert durch die Mitte herein.)
Jeanne (freudig): „Maman, ah te voilä!" D'r Herr Dokter un ich han dich uewerall g'suecht.
Madame Ropfer (zu Albert): Herr Dokter, Sie kumme wie geruefe! Hoffentlich finde Sie e Mittel, um die zwei do uffzewecke.
Albert (überrascht): ,, Mon Dieu!" D'r Herr Ropfer un d'r Jules!
Madame Ropfer: Sie han nämlich vum Schlof- elixier, wie min Mann erfunde hett, getrunke.
Albert (der sich nur langsam von seinem Er- staunen erholt): Ja do, Madame Ropfer, do kann, soviel ich weiss, numme 's Gejemittel helfe, un diss isch nierix wie bie Ihne d'heim in d'r Apothek ze finde.
Madame Ropfer (besorgt): „Mon Dieu!" Es wurd ’ne doch nix thuen, wenn sie so lang nit uff- wache?
Albert: E G'fahr isch nit üsg'schlosse. (Fühlt beiden den Puls.) Oho! Was isch denn diss?! Do isch jo fascht kenn Puls meh.
Madame Ropfer (bestürzt): Um's Himmelswille!
Madame Schmidt: Kenn Puls meh?! — Ja, heft diss ebs ze beditte?