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Madame Schmidt und Susanne: „Oh‚ ça c'est trop fort!”

(Madame Schmidt und Madame Ropfer fassen Ropfer an den Armen. Susanne fasst Jules an. Jules und Ropfer werden beide nach vorn gezerrt.)

Madame Ropfer: Uffklärung uewer die Sach!

Madame Schmidt: Erüs mit d'r Sproch!

Susanne: Ah, so steht's mit dir?!

Madame Schmidt: Redd! Antwort! Hesch mir d'Hieroth versproche, ja oder nein?

Madame Ropfer: Redd! Antwort! Bisch mi- ner Mann, ja oder nein?!

Ropfer: Ich bin e-n-armer Krüeppel am Wäj!

Susanne (zu Jules): Redd! Antwort! Bisch miner Hochzitter, ja oder nein?!

Jules: Ich bin e-n-armer Dejfel!

Madame Ropfer, Madame Schmidt und Susanne: Ah, so e-n-Antwort gän Ihr?!

(Ropfer und Jules werden unsanft angefasst.)

Jules: Patron! Jetzt oder nie! (Zieht ein Fläsch- chen aus der Westentasche.)

Ropfer: Richtig! Jetzt oder nie! (Zieht ebenfalls ein Fläschchen hervor, beide setzen es an den Mund, fallen auf die beiden Fauteuils, die vor dem Tisch stehen und schlafen sofort ein.)

Madame Schmidt (Ropfer das Fläschchen ent- reissend): Sie han Gift genumme!

Susanne (Jules das Fläschchen entreissend): Mon Dieu", Sie han sich vergift!

Madame Ropfer: Han Sie kenn Angscht, do d'rzue sin alli zwei viel ze feig, viel ze „lâche", ‘s isch nur e Schlofelixier!

Madame Schmidt (auf dem Fläschchen lesend): Richtig, Ropfers Schlafelixier! ,,Oh, les lâches! Oh, les canailles!”