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Jules: „Tramway!“

Madame Ropfer: Ah, an de Tramway welle Sie?

Jules: „Oh yes!"

Madame Ropfer: Der halt grad do vor'm Hotel!

Madame Schmidt: Zue verruckti Engländer!

Jules: „Thank you very much! Good morning! (Wendet sich der Türe zu.)

Ropfer (folgt hinterdrein): „Good morning! Time is money!”

Jules (abgehend): Heute grosse Heilsschlacht in Baden!

Ropfer: Halleluja, Amen! (Ropfer und Jules wollen eben zur Türe hinaus. Von draussen hört man stark schreien.)

Wanda Stern (von draussen): Diebe! Diebe! Diebe!

Ropfer (wie angewurzelt): „Flambés!”

Jules (desgleichen): „Fichus!”

Wanda Stern (stürmisch durch die Mitte her- ein. Sie ist etwas exzentrisch angezogen, trägt einen riesig grossen Hut. Beim Oeffnen der Doppeltür versteckt sich Ropfer links, Jules rechts hinter dem Türflügel): Diebe! Diebe! Ich bin bestohlen! Meine Herrschaften, es sind Diebe im Haus! O Gott! O Gott! Die Herrschaften werden mich wohl kennen, ich bin Wanda Stern und soll, wie Sie wohl wissen, heute abend in der Operette „Die Josephine von der Heilsarmee‘“ auftreten, und nun sind mir meine bei- den Kostüme gestohlen worden! (Grosses Erstaunen der Anwesenden.)

Madame Ropfer: Was saaue Sie do?!

Madame Schmidt: Ah, do will's nüs?!

Madame Ropfer (beide Türflügel der Mitteltüre zuschlagend und auf Jules und Ropfer deutend):