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Ropfer: Es geht nit, ich bin wäschnass g'schwitzt. lch tät m'r de Tod hole. (Reibt sich den Schweiss von der Stirne. Es klopft an der Mittel- türe.) „Zut!" (Ropfer und Jules verschwinden mit grosser Schnelligkeit.)

Jeanne (durch die Mitte herein): ,,Maman! Maman! Tiens", niemes do? Wo muess numme d' Mamme sin? (Sie wendet sich der Türe links zu.)

Albert (durch die Mitte eintretend): ,,Bonjour, mademoiselle Jeanne! (Reicht Jeanne freudig die Hände.)

Jeanne: ,,Bonjour, monsieur Albert.”

Albert: Was e ,,chance", Sie do ellein ze treffe! Ich hab Ihne wichtigi, arig wichtigi un gueti Nou- velle mitzetheile.

Jeanne: „Quel bonheur!" Gueti Nouvelle?!

Albert: „Oui, mademoiselle Jeanne, oui", gueti Nouvelle! Ihr Babbe un d'r Jules sin mit allem in- verstande.

Jeanne: Mit allem inverstande? Nit möjlich!

Albert: Nit de geringste Widerstand!

Jeanne: Diss kann ich jo fascht nit glauwe.

Albert: Un doch isch's so.

Jeanne: Un hoffentlich wurd jetzt mini Mamme, wenn sie diss erfahrt, au kenn Schwierigkeite meh mache.

Albert: lch kann nit denke, dass sie geje ‘s Glueck vun ihrem einzige Kind wurd sin.

Jeanne (mit Wärme): Ewig wurr ich dem glüeck- liche „hasard" dankbar sin, dass Sie mit uns uff Bade-Bade g'fahre sin.

Albert: D'r „hasard"?! (Schelmisch) Glauwe Sie wirklich e so an de „hasard, mademoiselle Jeanne" ? Hett Ihne d'r klein Finger, oder hett Ihne vielmehr ’s Herz nit verrothe, dass ich an dem „hasard" nit ganz unschuldig bin g’sin?