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Marie: Verzeihung! Wollen die Herrschaften schon wieder abreisen? (Deutet auf den Koffer.)
Ropfer: Nein, nein, im Gegenteil! ... Wir wollen, wir haben ...
Jules: Wir wollen .den Koffer zum Sattler tragen ...
Marie: Aber bitte, das wil! ich besorgen lassen. (Will den Koffer ergreifen.)
Ropfer: Nein, nein ...
Jules: Wir tragen unsere Koffer immer selbst zum Sattler ... Es ist eine alte Familientradition.
Marie: So? — Na ja, dann 'pfehl mich! (Ab.)
Ropfer (will mit Jules der Türe zu): Halte, d'r Stock, d'r Pareplui un d'r hoche Huet hätte m’r jo fascht vergesse. (Sie stellen den Koffer ab. Ropfer holt schleunigst Stock, Schirm und die Hutschachtel. Dann fassen beide den Handkoffer wieder an.) So, un jetzt los!
Jules: ,,Filons!'' (Beide auf die Türe zu.)
Marie (öffnet die Mitteltüre): Wenn ich bitten darf, gnädige Frau ... (Madame Ropfer tritt durch die Mitteltüre herein.)
Marie: 'pfehl mich. (Ab.)
Madame Ropfer (beim Anblick von Ropfer und Jules): Ah! (Ropfer und Jules lassen vor Schreck das Gepäck fallen.)
Ropfer: Mini Frau!
Jules; d’ Madame!
Madame Ropfer (wütend): Ah! „Te voilä!,, Diss isch mir jo e schöeni „surprise''!
Ropfer (sich fassend): „Bonjour, chère femme, quelle heureuse surprise! Heureusement, te voilà.” (Albert sucht sich möglichst zu drücken.)