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Türe.) ,,Chérie'', derf m'r nin kumme. (Er dreht am Türgriff. Madame Schmidt und Susanne schreien laut auf.)

Madame Schmidt (von innen): ,,O! non!'' Es geht nit! M'r sin grad im Hemd!

Ropfer (freudig): Gott sej Dank, sie sin grad im Hemd!

Jules: Sie sin im Hemd, jetzt isch d'r Moment!

Ropfer: ,,Filons!''

Jules: Uessgerisse!

Ropfer: Halt! D' Kleider welle m'r doch mit- nemme! (Reisst den Schrank auf.) G'schwind, inge- packt! (Er wirit Jules die Kleider in die Arme.) ,,Vite! Vite!'' (Jules wirft die Kleider in den Koffer ohne sie zu packen. Beide müssen furchtbar niesen.) Mit dem nundedjes Pfeffer!

Jules: Keiwe Pfeffer! (Da die Kleider nicht in den Koffer hineingehen, stampft Ropfer sie mit den Füssen hinein. Er klappt den Koffer zu, so dass noch ein Kleidungsstück eingeklemmt und sichtbar ist. Beide niesen.)

Ropfer: Nundedjes Pfeffer!

Jules: Verdammter Pfeffer!

Ropfer: So, un jetzt los! (Jules fasst an einer Seite, Ropfer an der anderen Seite des Koffers an. Es klopft.) ,,Entrez!”

Marie: Verzeihung! (Sie niest.)

Ropfer: G'sundheit!

Marie: Danke schön! Verzeihung, die Herr- schaft, die das Zimmer heute morgen hatte, lässt fragen, ob sie einen Augenblick hereinkommen darf, sie glaubt, etwas hier verloren zu haben.

Ropfer: Gewiss! Gewiss! Die Herrschaft soll numme kumme.