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zue minere grosse-n=Uewerraschung vun Ihrer Tochter erfahre muehn, dass sie todunglüecklich wär, wenn sie minne Friend Jules hierothe muesst.
Jules (auffahrend): ,,Parfaitement, parfaite- ment''...
Ropfer (nachsprechend): ,,Oui, parfaitement,,...
Albert (fortfahrend): Ze glicher Zitt han mir zwei, lhri Tochter un ich, uns ‘s Herz üsgeleert. (Mit Feuer) Mir han uns gern, un sin fescht ent- schlosse, unser Glüeck mit alle Mittel ze-n-er- kämpfe! — Un mini Fröuj isch jetzt die, wie stelle Sie sich jetzt zue dere Sach, Herr Ropfer?
Ropfer (auffahrend): Wie meine Sie? -
Albert: ,,Enfin'', ich mein, wells dass Ihri An- sicht, Ihri Meinung isch.
Ropfer: Ah? — Mini Meinung?! — Mini An- sicht?! — „Eh bien,, ... ich bin ganz vun lhrer Meinung ... (Für sich) Kenn Ahnung!
Albert: Sie sin vun unserer Meinung, sie gän uns also recht? — Oh merci vielmol, Herr Ropfer! Merci! (Schüttelt ihm kräftig die Hände. Zu Jules) Un dü Jules? Was saasch dü d'rzue? Gibsch dü uns au recht? — (Es klopft links und rechts.)
Jules (sehr laut, um das Klopfen zu übertönen): Ja, gewiss, gewiss, hesch recht ... Selbstverständ- lich hesch dü recht ... (für sich) Kenn Ahnung!
Ropfer (sehr laut): Natierlich han Sie recht, selbstverständlich han Sie recht ... (Es klopft stärker links und rechts.)
Albert: ,,Patron'', ich glaub es hett geklopft.
Jules (hustend): Ich hab nix g'höert. -
Ropfer: Ich au nit! -
Jules (für sich): Herrschaft, min ,,patron'' schient taub ze sin! — Gott sej Dank!