- 48 -

Ropfer: Muesch acceptiere, er isch arig em- pfindlich.

Anatol (öffnet die Türe links und läd mit einer Handbewegung Madame Schmidt ein, vorzugehen. Ropfer drängt Madame Schmidt hinein): E zue e trüriger Fall! (Geht Madame Schmidt nach.)

Ropfer (nimmt ein Fläschchen aus der Tasche): Vorsichtshalwer will ich im Unkel Anatol diss Fläschel Schlofelexier ninstelle. Nit dass 'r üs d'r Schuel babbelt. Trinke wurd ’r ‘s schun, diss weiss ich! (Ab nach links.)

Jules (streckt den Kopf aus der Telephonkabine heraus): D' Luft isch rein! (Er spricht in die Kabine hinein) Wart noch e bissel!

Ropfer (tritt von links auf und spricht in das Zimmer hinein): Ich kum grad widder. (Er schliesst die Türe ab.)

Jules: Jesses, d'r ,,patron''! (Er schliesst die Kabine ab.)

Albert (tritt durch die Mitte auf): ,,Bonjour'' biesamme! (Jules und Ropfer drehen sich zusammen um und sind unangenehm überrascht.)

Ropfer (für sich): ,,Bigre!”

Jules: (für sich): Nundepip!

Albert: Nit wohr, Ihr sin ganz verwundert, mich schun widder do ze sehn?

Ropfer: ,,En effet''.

Jules: Ich hab gemeint, bisch in Bade-Bade?

Albert: Diss bin ich au g'sin. Wenn ich so schnell widder kumm, ze het diss sin ganz eijethüem- lich Bewandnis. E wichtgi Angelejeheit füehrt mich do here. Sie erlauwe doch, dass ich mich setz, um lhne die Sach vorzetraue.

Ropfer: Ja, gewiss, (Für sich) Un d'ander do drinne!