2. Aufzug

Zimmer neben der Apotheke, Vorn rechts und links je eine Tür. Hinten links eine Tür. Ungefähr in der Mitte der Wand rechts eine vorspringende Telephon- kabine; daneben, der hinteren Wand zu, ein Fen- ster. In der Mitte hinten eine Doppeltür. Der Raum ist gut bürgerlich möbliert. In der Mitte ein Tisch, dahinter ein Divan, links und rechts Stühle. Neben der Türe hinten ein kleines Tischchen, darauf ein zum Malen zurechtgestelltes Stilleben, davor, dem Fenster zu, eine Staffelei. Auf der Staffelei steht eine Leinwand, auf der das Stilleben skizziert ist. An den Wänden hängen Zeichnungen und Bilder, dar- unter ein Damenportrait. Wenn der Vorhangs in die Höhe geht, steht Ropfer mit mehreren Handwerkern vor der Mitteltüre hinten.

Ropfer: Wie g'saat, ‘s isch e-n-Irrthum. Alles e-n-Irrthum. Diss sin alles alti Karte, wie 'r be- kumme han, un wie d’r simplicht Schampetiss in de Kaschte geworfe hett anstatt se-n-an d'r Poscht um- zetüsche.

Erster Handwerker: ,,Enfin'', nix for unguet.

Zweiter Handwerker: Ihr exküsiere, e-nander- mol widder.

Alle: Buschur‚ Herr Ropfer! „Au revoir''‚ Herr Ropfer. (Die Handwerker ab.)

Ropfer (wütend auf und ab): So geht's jetzt in eim Stück furt de liewe lange Daa! Nix wie Hand-