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Schampetiss: Wiel ich weiss, dass, wenn jungi Lytt bienand sin, sie vum Wiewervolk redde, grad so, wie s Wiewervolk vun de Mannslytt redd, wenn's unter sich isch.

Jules: Ihr sin wajer e Gedankeleser!

Schampetiss: ,,Sacrebleu!'' In de junge Johre, do hawich mich wajer au nit g'süimt, wie ich in Paris in Garnison geleje bin. Do soll ich nit g'hüst han. Kenn Wunder, dass in Paris so viel Lytt erum- läufe, wie m'r ähnlich sehn. ,,Parole d‘honneur!''

Jules: Alter Schnitzbuckel!

Schampetiss: B'sunders an eini denk ich noch allewyl zeruck, ’s isch e ,,payse'' gewahn, üs Schlettstatt drowe. ‘s isch einthuen, ich hätt sie nit sitze solle lon, un gar ... ,,enfin'', redde m'r nit d'rvun. D'r Napoleon III hett m'r meh wie emol g'saat: ,,Schampetiss, dit hättsch s’ Schosephin hie- rothe selle.”

Ropfer (von links; hört die letzten Worte mit an): Wenn 'r Ejch doch numme einmol diss Lüeje- n-abgewöhne wotte!

Schampetiss: Alles püri Wohrheit, ,,patron! Parole d'honneur!”

Ropfer (begrüsst Albert): Diss isch schoen, dass Sie so schnell kumme sin. Ich möcht 'ne nämlich mini nejscht Spezialität zeije, wie ich erfunde hab. Do, d'Gebrauchsanweisung. (Gibt ihm ein ge- drucktes Formular.)

Jules: M'r han schun gelungeni Versuech mit Kinjele, Hund un Katze gemacht.

Ropfer (zu Albert): Welle Sie's nit au ver- sueche, Herr Dokter? (Bietet Albert ein Fläschchen, das er aus der Tasche zieht, an.)

Albert: ,Merci'' vielmoi ... awer ich hab noch kenn rechts Zütröuje.