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ze flicke. Gelt, dass dü d'Mademoiselle Jeanne nemme könntsch! Diss könnt d'r so passel
Albert: Es wär dini verdammt Pflicht un Schul- digkeit!
Jules: Spar dini Sprüch! Do isch Hopfene-n-un Malz verlore. Ich hab d'Brucke hinter mir ver- brennt. D'Susanne hett kenn Ahnung meh d'rvun, wo ich bin, un ob ich uewerhaupt noch leb.
Albert: Um so schlimmer for dich!
Jules: Ich hab ere nämlich am e schoene Daa e Eilbrief g'schriwwe, dass ich waje ere grosse-n- Erbschaft uff Amerika hab reise inuehn, un zitt'r hawich nix meh vun m'r höre un sehn lon.
Albert: Ah, do d'rwäje hesch dü mir ‘s Wort abgenumme. in, kennere Seel und kem Mensche-n- ebs ze verrothe, dass dü do bisch?
Jules: ,,Tu l'as dit.''
Albert: Hör emol, Jules, dü bisch doch e ganz gottvergessener, verdrähjter Apotheker!
Jules: Kenn Beleidigunge, Albert! Was d'Mad- moiselle Jeanne anbelangt, ze thuesch dü mir, ,,du reste'' arig leid, liewer Frind, denn dü hesch nit d'geringschte-n-,Uessichte!
Albert (betroffen): Wieso? Hett sie dich schun gern?!
Jules: Diss könnt ich nit grad b'haupte. (Mit Eitelkeit) Diss isch awer 's geringscht, Ich hab noch allewyl ,,chance'' g'hett mit de Wiebslytt.
Albert: Nein, eso ze reddel!
Jules: Was wichtiger isch, diss isch, dass ich d'Eltere schun so guet wie uff minere Sytt hab.
Albert: Trotzdem, ze giewich d'Hoffnung nit uff.
Jules: Un ich wich kenn Zoll breit, „ca va de soi”.