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Antoine, sie wärmt de Maaue! Wenn i minsechs nit im Gemeineroth wär, ze thät ich's ganz Johr bie .Ejch bliewe.

Ropfer: „Eh bien merci''

Anatol: In so ere-n-Apothek, umringt vun lütter Medikamente, muesst einer hundert Johr alt wäre!

Ropfer: E schoener Glauwe! (Sinnend auf und ab) E heiliger Dunnerschdaa, Fridda, Samschda, Sundaa! Wie 'ne zuem Hüs nüs bringe?! Wie ne zuem Hüs nüss bringe?! (Sich an den Kopf schlagend) Halt, ich hab e-n-Idee. Gescht isch m'r zueffällig e Zittung vun zwei Johr here in d'Händ g'falle, wie ‘s drinne steht, dass ‘s newe-n-ihm ge- brennt het! Verlicht fallt r druff erin. (Ab nach links.)

Schampetiss (Typus des alten französischen Soldaten, durch die Mitte herein): Löuj do, der alt täub Hafe-n-isch äu wieder hiesig. -— Salut, alti Pflüm! (Gibt Anatol die Hand.)

Anatol: Ah, Buschuhr, Schampetiss, läwe-n=Ihr au noch?

Schampetiss: Alter Barrickestock, ja, un hoffentlich noch recht lang.

Anatol: Un kumme-n-'r als guet üss mit' m Patron?

Schampetiss: E Wunder; was wott denn d'r Patron mache-n=ohne mich?! ,,Ventrebleu!" Ich bin jo sini recht Hand. Die wichtigschte-n-Erfin- dunge mache m'r mitnander. Ich erfind, un er steckt ‘s Geld yn. Ja, d'Arweitsklass wurd üsgenutzt hytt am Daa. ,,Parole d'honneur!''

Anatol: Diss isch schoen so, recht schoen so.

Schampetiss: Oho?! Alter Kracher! (Für sich) Ah, richtig, er versteht jo d'Hälft nit! (Zu Anatol) Sehn'r, was verdient'r numme mit m Hoor- wuchsmittel, wie m'r erfunde han mitnander!? -