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comment vas-tu, général?'' — D'rno hätt'r wie ge- wöhnlich anfange sini Kriejscampagne, wie'r nie gemacht hett, ze verzähle, un wär uewerhaupt vor Nacht nimmi heim kumme. Un noch in was for m e Zuestand!
Ropfer: Ze reij dich doch nit unnöthig uff!
Madame Ropfer: Ei na, ‘s isch au wohr! (Nach der Türe schauend) ,,Mon Dieu'' D'r Unkel Anatol kummt! (Anatol ist durch das Schaufenster sicht- bar.)
Ropfer: Heiliger Strohsack! Der hett m r grad noch g'fehlt!
Anatol (tritt durch die Ladentür auf. Er trägt einen Gehrock, altmodischen Zylinder, hohen Steh- Kragen mit selbstgebundener Kravatte. Samtene Weste. Grosses Schuhwerk und Gamaschen; er hat langes Haar): ,,Bonjour, la compagnie!'' (Er stellt seine Reisetasche sowie seinen altmodischen Schirm neben den Tisch und geht auf die Anwesenden zu, denen er die Hände schüttelt) Ihr muehn excusiere, dass ich Ejcjh nit g'schriwwe hab, ich hab Ejch welle-n-e angenehmi ,,surprise'' mache mit minere Visit!
Ropfer (für sich): E schoeni „surprise“!
Madame Ropfer (laut schreiend): Unkel, Ihr han juscht e schlechte Moment gewählt, mir welle grad verreise uff Bade-Bade.
Anatol: ,, Merci'’, ich dank for d'Noochfröuj, ich kann nit klaaue.
Ropfer: Er hört als noch nit besseri — (Schrei- end) Mini Frau hett g'saat, dass sie verreise will uff Bade-Bade, un dass 'r leider nit dobliewe könne.
Anatol: ,,Merci'’, diss weiss ich, dass ich bie Ejch allewyl guet uffgenumme bin.
Ropfer: E heiligi Drejfaltigkeit! Diss isch m'r jetzt e netti B'scheerung!