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stammt nämlich üs Preisse, sini Eltre han Riemer gheisse, un sie sinn üs Magdeburg gsin (grosse Un- ruhe und allgemeine Verwunderung).
Rièmer: Je suis fichu!
Ein Mitglied der Fanfare: Herr Rièmer, isch diss wohr?!
Rièmer: Ihr Herre, es isch schun so lang here, dass ich’s selwer nimmi recht weiss. . .
Auguste: Do du reste d’Geburtsschien vum Herr Rièmer sine-n-Eltre (überreicht Rièmer die Geburts- scheine). Vous permeltez.
Ein Mitglied der Fanfare: Demnooch hätt also unseri guet elsässisch Societät johrelang zwei Schwowe als Präsidente g’hett?
Die Mitglieder der Fanfare: C’est honteux, c’est dégoutant !
Die Mitglieder des Sachsenbundes (schadenfroh): Tolle Sache! Zu ulkig!
Die Mitglieder der Fanfare: Démission! Démission!
Rièmer (lässt sich verzweifelt auf einen Stuhl sinken): Démission? Nüskejt üs d'r Fanfare! Diss isch min Tod!
Ein Mitglied der Fanfare: Wie stehn mir jetzt do vor'm Baron de Rose! —
Durand: Ihr Herre, do d’rwäje brüche Sie sich kenn gröüji Hoor wachse ze lon, denn d'r Baron de Rose isch ewe so weni Franzos wie Baron?
Alle (durcheinander): Oho! Was isch diss? — Hört! Hört! Wieso?
Durand: Im Baron de Rose siner Vatter hett nämlich Isaak Roos g’heise unn isch üs Berlin gsin! (All- gemeine Überraschung).
Fritz Grinsinger (für sich): E gueter Stoss!