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Fritz Grinsinger: Unn wenn sie hundertmol üs Frank- rich stammt, ze-n-isch se doch e Schwob!
Auguste: Unn wenn dü hundertmol üs Sachse stammsch, ze bisch dü doch e Franzos! Die Logik versteh wer will unn kann. —
Fritz Grinsinger: Ja, ze saa mir e Gottsnamme, wie hesch denn dü d'r Kürasch hergenumme, for so e Dummheit ze mache?
Auguste: Ei d'r Champagner, wie ich in’s Rièmer’s getrunke hab, hett m’r Mueth gemacht.
Fritz Grinsinger: Was saasch dü do?! Diss isch jetzt emol e lätzer Champagner, wie dü do getrunke hesch! Wenn d'r Herr Rièmer sich uff so e Resultat gfasst hett, ze will ich Hans heisse! — Enfin, wenn dü meinsch, dass ich mini Inwilligung zue dere Vieheit gieb, ze bisch dü lätz gewickelt!
Ehrstein (von rechts): Sie exküsiere, Herr Grinsinger, wenn ich ebb dass ich heim geh, Sie bitt an unseri Unterredung vun vorhere anzeknüepfe.
Fritz Grinsinger: Herr Ehrstein, Sie schoisiere-n-e lätze Moment.
Jeannette (von links): Papa! Wie stehn d’Aktie? Derf ich de Georges hierothe?
Fritz Grinsinger: Wenn’s grüen schnejt!
Jeannette (ängstlich): Ja, sin’r denn nit einig worre?
Fritz Grinsinger: Nein, mir sin nit einig worre. Do wurd nix drüss, ein for alli mol!
Jeannette (weinend): O, ich wott, ich wär nie uff d’ Welt kumme!
Ehrstein (mit geheuchelter Traurigkeit): In dem Fall thät m’r halt e Gottsnamme nix andersch’s üewwrig