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Fritz Grinsinger: Dü bisch jo e Deifelskerl! Ja, jetzt saa m’r awwer doch au, wie dü diss Kunststückel fertigebrocht hesch.
Auguste: Ei ganz einfach, ich hab'm gsaat, dass ich mich vor ungfähr ere halwe Stund mit d'r Mamsell Gauthier verlobt hab, d'rno ...
Fritz Grinsinger (laut lachend): Haha! Diss isch e gueter Witz!
Auguste: Kenn Witz ’s isch miner gröscht Ernscht, papa ....
Fritz Grinsinger (entsetzt): Wie, was? Kenn Witz! Diner gröscht Ernscht? Saa’s noch emol, mit d'r Mamsell Gauthier?! — Mit dere hesch dü dich ver- lobt?! —
Auguste: Ja, Babbe!
Fritz Grinsinger (lässt sich auf einen Stuhl fallen): Jetzt saa ich au nix meh! Ja bisch denn dü üewwer- gschnappt?
Auguste: Siehsch, papa, ich hab ehnder eini gfunde, wie dü gemeint hesch.
Fritz Grinsinger: Die isch au dernooch!
Auguste: Papa, die Mamsell gfallt mir sowohl vum wisseschaftliche, wie vum praktische als au vum rein menschliche Standpunkt üs, et cela suffit!
Fritz Grinsinger (auffahrend und in einer Wut auf und ab): Diss soll m’r jetzt nix sin! Ein Stoss nooch’m andere! (vor Auguste stehen bleibend) Ja bisch denn dü von alle guete Geischter verlon, dass dü diss Schwowemaidel üs Sachse hierothe witt?
Auguste: Diss Schwowemaidel üs Sachse stammt, diss steht nooch unsere Forschunge fescht, ganz sicher üs Frankrich.