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dass Sie die Dokterarweit, wie Sie schriewe han welle, nit veröffentliche ?
Ehrstein: Es thuet m'r arig leid, Herr Grinsinger, Ihne saaue ze müehn, dass ich for kenn Geld vun d'r Welt d'rvun Abstand nimm, die Arweit ze ver- öffentliche, unn dass ich nur unter einere Bedingung 's sacrifice vun minere Dokterarweit bring, unn diss isch, wenn Sie m'r Ihri Tochter gän!
Fritz Grinsinger: Diss isch in dem Fall schun meh e Dokterrechnung, wie e Dokterarweit!
Ehrstein: In dem Fall hätt ich selwer e-n-Intresse dran, dass ’s nit bekannt wurd, dass Ihr e Sachs sin.
Fritz Grinsinger: E Sachs, e Sachs, wie m’r nur allewyl e so growi Wörter in’s Mül nemme kann!
Ehrstein: Denn miner Babbe thät’s als alter Elsässer vom alte Schrot unn Korn niemols inwillige, dass ich e Tochter vom e Sachs hieroth.
Fritz Grinsinger (für sich): Do kreijt m’r bigott e Wueth wie e Hüs unn derf’s nit emol zaije! —
Ehrstein: Enfin c'est à prendre ou à laisser !
Fritz Grinsinger (für sich): M'r hetts nit licht e Sachs ze sin! —
Auguste (von rechts kommend): Papa, grad isch der Herr Professor mit d'r Berechnung von dim Kopf fertig worre. Die Berechnung hett uns e grossi Uewe- raschung gebrocht.
Fritz Grinsinger: Do bekumm ich schun jedesmol e Schrecke, wenn vun ere Uewweraschung d’Redd isch !
Ehrstein: Do bin ich jetzt au gspannt, wäje minere Dokterarweit.
Auguste: Denk d'r nur, papa, dü hesch nit nur e ganz reiner dolichocephaler Kopf, was im Elsass arig selte isch, dü hesch même der klassischt, d'r charak-