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gefällig an und betrachtet sich im Spiegel). Il n'y a pas à dire, es geht m'r wie angemesse, es geht m'r zue guet. — Was for e Gfüehl dass m'r do hett, wenn’s heisst: Grinsinger, officier d'académie. Frau (umarmt sie) gell, diss hesch dü nit gedenkt, dass diner Mann ’s emol so witt bringt? —
Madame Grinsinger: C’est vrai, ’s isch wohr.
Fritz Grinsinger: So, unn jetzt mach’sch m’r en attendant, e Bändele an mine Schloofrock unn ein’s an’s Schloofhemd.
Madame Grinsinger: An’s Schloofhemd?! — Worum denn diss? Im Schloofhemd sieht di doch niemes! —
Fritz Grinsinger: Was, bin ich unn dü d'r Niemes? Ja, unn bin ich nit grad so guet dekoriert, wenn i schloof, wie wenn i wach?!
Madame Grinsinger: Diss isch au wohr, ich will glich gehn unn’s selwer bsorje. (ab)
Fritz Grinsinger (betrachtet sich wieder mit dem Bändchen): Grinsinger, officier d'académie! Cela fait plaisir! Cela fait plaisir! (Das Bändchen wieder ausziehend) Vorsichtshalwer welle m’r ’s vor- laifig widder üszeihje.
Auguste (durch die Mitte, etwas angeheitert und sehr gesprächig): Bonjour papa!
Fritz Grinsinger: Eh bien! Wie isch’s üsgfalle, wie stehn die Aktie?
Auguste: Wie’s üsgfalle-n-isch papa? Wie d’Aktie stehn? So unn so. Vom wisseschaftliche Standpunkt üs bin ich mit mim Resultat zefridde, sogar recht zefridde, recht zefridde.
Fritz Grinsinger (für sich): E merkwüerdiger Frejer! (laut) Was lejt mir d'r wisseschaftlich Standpunkt an!