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Fritz Grinsinger: Leider muss man sich so was hierzulande gefallen lassen, besonders wenn man Geschäfte in Frankreich macht.
Gauthier: Das liess ich mir eben nicht gefallen. Da gäb’s keine Würschteln! Stolz will ich den Deutschen! Wozu haben wir denn unser Heer und unsere Marine?! —
Hans Grinsinger: Nanu Karl! Mach nur nicht gleich mobil! Stärk Dich ’mal auf den Schreck! Prost, Bismarck soll läm!
Fritz Grinsinger (abseits): E mildebickel noch emol! Diss soll m’r jetzt nix sin!
Gauthier: Hoffentlich werden Sie sich nunmehr, da Ihnen die Zwecke unseres Bundes bekannt sind, beeilen Mitglied zu werden,
Fritz Grinsinger: Ich lebe wirklich so zurückge- zogen. (für sich) E mildebickel noch emol.
Hans Grinsinger: Da gibts keene Fisemadenten!
Gauthier: Als Sachse is es Ihre Pflicht!
Hans Grinsinger: Nee Fritz, da hat nu Karl Recht! Es is deine verfluchte Flicht und Schuldigkeit als Sachse.
Gauthier: Wir Sachsen müssen zusammenhalten wie Pech und Schwefel!
Hans Grinsinger: Gewiss, m’r Sachsen müssen zu- sammenhalten, Gottverdimmmich! Ist das nicht ooch ooch Deine Ansicht Fritz?
Fritz Grinzinger: Gewiss . . . (Mit Anstrengung.) Wir Sachsen müssen zusammenhalten! (für sich) E schöeni Kommission!
Hans Grinsinger: Nu also. (zu Gauthier) Schreib’n nur ein, der Enkel vom ollen Sergeanten Grinsinger lässt seine Landsleute nich im Stiche!