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Durand: (lässt sich auf einen Stuhl fallen): Wa. . .s? Onkel, dü dekoriert? (Platzt heraus vor Lachen) Nein, Onkel, dü muesch m’r ’s nit in üewwel nemme, wenn i lach, wäje was denn, wenn m’r fröüje derf?
Fritz Grinsinger: Schients d’ französch Regierung find, dass i Verdienschte hab.
Madame Grinsinger: Unn d’ ditsch Regierung find’s aussi, wie's schient, denn diner Unkel wurd au ball zuem sächsische Hoflieferant ernennt wäre!
Durand: Na, Ihr sin au noch guet, also Ihr g’höre au noch zue dere Sort Lytte, wie meine, Orde unn Titel wäre nooch Verdienscht üsgeteilt ? !
Fritz Grinsinger: Ja, wäje was denn schunscht?! Tiens, weissch dü, for was dass ich dich halt, Charles? for e ganz gfährlicher Anarchist!
Durand: (lachend): Oho?! —
Fritz Grinsinger: Nix isch dir meh heilig, dü spöt- telsch üewwer d’Offizier, dü glaubsch nimmi an d’ Barone, nimmi an d’duchesses, nimmi an berüehmti Sängere, ja dü glaubsch nit emol meh an d’Orde unn an d’Hoflieferantetitel! Ja, liewer neveu, ze saa dü mir e Gottsnamme, an was glaubsch dü d'rno denn ejetlich noch ?! —
Madame Grinsinger: (Die Augen gen Himmel schla- gend); O jeunesse d'aujourd'hui, wie bisch dü ver- dorwe !
Durand: Unkel, an was dass ich glaub, fröüjsch dü mich? Ich glaub emol vor allem an..... (Hält sich zurück und bricht ab.)
Fritz Grinsinger: Saa’s nur ditsch erüs, an d’mensch- lich Dummheit hesch dü saaue welle! — Eh bien, do dran glauwich au, denn wie könnt mir sich’s