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stammung bisch. D’rno hett mich d’r Dokter Kneppchen gfröut, ob ich ebs wisst, wie dinni Familli herestammt, si je savais quelque chose?

Fritz Grinsinger: Unn d’rno bisch so e dummi Gans gsin, unn hesch’s'm natierlich erüsplappere müehn.

Madame Grinsinger: O nein, ich hab au contraire gsaat, j'ai dit, ich weis nit, d’rno hettr Nooch- forschunge angstellt, unn isch am e scheene Daa ganz stolz mit de Geburtsschien vun dine-n-Eltere angewalzt kumme. C’est comme ça!

Fritz Grinsinger: Diss soll m'r jetzt nix sin, isch m'r jetzt diss e nouvelle! Wenn diss d'Fanfare er- fahrt, wenn diss d’r Baron de Rose erfahrt, wenn diss d’Duchesse de Montplaisir um d’Diane de Bougival erfahre, do bin i verlore, geliffert, s’stüerzt Alles mit m’r zsamme! D’Welt geht mit mir unter! Nein, dass m’r miner Generalagent in Leipzig denne lätzgedräijte Professor in’s Hüs schicke hett müehn. Isch mir diss e lätzi Visit! Isch m’r diss e lätzi Visit!

Madame Grinsinger: Zue fatal, zue fatal!

Fritz Grinsinger: Ob’s fatal isch! E-n-Unglüeck isch’s! E Katastroph isch’s! Wenn kenn Wunder gschieht un denne nundediés Professor mitsammt sinere Schäddelmesserej d'r Schinder holt, no isch Alles verlore!

Madame Grinsinger: Scht! on vient! Es kummt ebber.

Dr. Kneppchen (Typus eines Stubengelehrten, durch die Türe rechts herein): Hm! Hm! Verzeihung wenn ich störe.