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Ehrstein: Drüsse-n-allewäj. Worum diss?
Fritz Grinsinger: Ah, ich thät ne zue gern die Üstensilie gän, for Sie nit länger uffzehalte ... Sie könnte sich sunscht ze viel anstrenge üewwer dem redde . . .
Jeannette: Awwer papa!
Ehrstein: Ich versteh Ihre Wink mit’m Dreschfleijel. Ich geh Herr Grinsinger. Sie könne-n-awwer ver- sichert sin, ich wur nit ruehje, bis d’Mamsell Jeanne mini Frau unn Sie min Schwejerbabbe sin!
Fritz Grinsinger: Do könne Sie warte, bis dass’s grüen schneijt!
Ehrstein: Wenn ich mich uff Ihri Tochter nit meh verlosse könnt, wie uff Sie, gewiss. Awwer so hett ewwe-n-Ihri Tochter au e Wörtel mit ze redde!
Jeannette: O Ja, Georges! Uff mich kannsch dich verlon!
Ehrstein: Merci ma chère! Et au revoir!
Jeannette: Au revoir! (Georges ab.)
Fritz Grinsinger: Nix ze-n-au revoir! — Die Plän kannsch d'r ein for alli Mol üs’m Kopf schlaaue!
Jeannette: Unn nein papa ich schlaa m'r sie nit üs’m Kopf! Ihne odder keine! (ab nach links die Türe zuschmetternd.)
Fritz Grinsinger: So diss soll m'r jetzt nix sin, diss isch m’r jetzt e scheeni Kommission !
Madame Grinsinger (behäbige Parvenüsgattin im Stadtanzug durch die Mitte herein, während sie spricht setzt sie ihren Hut ab. Zuvor küsst sie ihren Mann.) Bonjour Männel! Wie geht’s? ’s Lisa hett m'r in’s Rièmers telephoniert, dass dü do bisch. Awwer was hesch denn, gell dü bisch nit guet gelünt ?