— 16 —
Ehrstein: Breite vierzeh Komma fünf, stimmt. (setzt das Mass wieder an).
Fritz Grinsinger: Ich kann e Gottsnamme denne Larifari nimmi ansehn (nach links abgehend) zue verruckt, zue verruekt!
Lisa (schelmisch lachend): Jeannette un ich will d'r Mamme telephoniere, dass sie heimekummt. (abgehend nach links) Sie wäre nix d’rgeje han!
Ehrstein (Lisa nachsehend): Bravs Schwesterle! — (Küsst Jeannette) Jeannette!
Jeannette (küsst ihn wieder): Georges !
Ehrstein (lachend): Zue verruckt hett d'r Babbe g’saat! — Ich hab’m nit welle widderredde. Ich find au contraire, dass’s ebs vernünftigers, ebs netters un ebs bequemers gar nit gän kann! En particulier for e Liewespäärel wie mir zwei! — Gell Jeannette?
Jeannette: Ej jo denn!
Ehrstein: Wie wär's mit unserem Glüeck schunsch e so trüri bstellt, wenn d’Anthropologie nit wär.
Jeannette: s'isch wohr!
Ehrstein: Sie hett de Professor Kneppchen do in’s Elsass gführt, in's Hüs vun minere bien-aimée?! Vun minere Jeannette!
Jeannette: Wer weiss, mir hätte-n-am End nie Ge- läjeheit gfunde, uns gejesittig s’Herz üszeschütte.
Ehrstein: So, hawich als Stüdent, wo in Leipzig im Professor Kneppchen sini Vorlesunge ghöert hett, e famose Grund ghett mich do inzefüehre, mini Mit- arweiterschaft anzebiete, e-n-intimer Dützfriend vun dim Brueder ze wäre, noch e-n-intimerer vun dir, um mich mit dir im G’heime ze fianciere ... Jeannette! (will sie küssen).