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Cécile: Dis isch jo großarti. (Für sich): Jetz loß i de Kommissionär Nümero siwwezeh fahre. (Laut) : Herr Barthelmeh . . . .
Schanté (für sich): Sie redd mich schun mit 'm Vor- namme-n-an. Jetz derft d’r Alt kumme.
Cécile: Liewer Barthelmeh .... liewer Barthel- meh . . . . (Sie nähert sich ihm.)
Schanté (für sich): O, dü heiliger Strohsack !
Cécile: Dü kummsch wäje mir . . . . dü witt mich hirote.
Schanté: Natürlich, natürlich . . . (bei Seite) wenn's emol drizeh schlaat.
Cécile: ’s isch doch züe schön, ’s Familjelewe.
Schanté: Un b'sundersch mit ere Person wie Sie !!
Cécile: Dü derfsch m'r nimmi „Sie“ saaue. Denn ich glaub, m'r sin im Moment, for uns ze fianciere. (Sie geht auf ihn zu.)
Schanté: M'r sin uff 'm beschte Wäj d'rzüe. (Für sich): Isch dis jetz Ernscht oder Gspaß ? (Anatole kommt von rechts ; Schanté bemerkt ihn; für sich) : Jetz awer losgeleijt, jetz kummt's druff an.
Cécile (steht so, daß sie Anatole nicht bemerkt) : Wer het gedenkt, daß i noch so glückli wur!!
Anatole (bemerkt die beiden nicht; vor sich hin memorirend) : À plusieurs mains l’ouvrage avance. (Er bewegt beständig die Lippen)
Cécile: So kumm denn an min Herz, min güeter, liewer Barthelmeh! (Sie umarmen sich; der Kopf Schanté's schaut nach dem Publikum.)
Schanté : Jetz wurds güet. (Schneidet eine Grimasse.)