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Enishänsel: Entre nous soit dit — — han ihr zwei Händel mitnand ghet?
Sophie: Mais pas du tout, was denkt denn din Herz, nit ’s Geringscht. Zitter daß ich ’s vorigt Johr mit im denne-Leids Krach hab ghet — weisch die Gschicht wäje d'r Sainte-Cécile in d'r Fanfare — — hamm'r Fridde-n-im Hüs ghet.
Enishänsel: Un uff einmol redd 'r nimm mit d'r?
Sophie: So viel wie gar nit. Nurre ’s Aller- notwendigscht. Zwei Wuche wäre ’s ball sin.
Enishänsel: Ei, ei, ei, ei! — — Hm, hm. Dis sin ganz bedenklichi symptomes.
Sophie: Hesch dü e-n-Ahnung, was dis könnt sin?
Enishänsel: Poh — — dis isch nit schwer erüs- zebuchstewiere. (Für sich): ’s kann nur dis sin — oder ebbs andersch.
Sophie: Um's Himmelswille . . . es wurd m'r ganz kalt und heiß — — saa m'r's wenn dü's weisch — — erüs d'rmit, es man sin, was es will, ich bin uff alles gerüscht.
Enishänsel: D'r Fall isch kumplizirt und doch widder ganz einfach. — — Hm, hm, — — Eh ben, müesch's jo doch emol erfahre; ’s het nurre zwei Möij- lichkeite: entweder isch din Mann dir untreij — — oder er isch verruckt.
Sophie: Allmächtiger Gott, was saasch dü do?
Enishänsel : So müeß es sin, tertiom non datür.
Sophie: Der Mann mir untreij! Der Mann e Liebschti newe mir! — — ’s wär jo e Schand! Ich