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müesch d’ Hälft devun gann. Diss hett d’ Philome ganz glüeckli gemacht, sie hett die goldene Quätschle ufghebbt ins Füerdi un wie se in d’ Höeh geluejt hett, isch e arm’s Mäidele vor-ere gstande, ganz in Lumpe gekläid't un bättelt um e Almose. Awer d’ Habsucht un dr Giz hann schun widder d’ Macht üewer d’ Philome ghett, ihr Härz isch zue Stäin worre, sie hett gedankt, was sell ich vun danne paar Quätschle d’ Hälft hare gann — no haw ich jo nix meh, un sie hett dem arme Kind e Stüeck Brot gänn, diss isch so drucket gewänn, e Wolf hätt sich d’ Zähn dran erüssgebisse. Sie hett noch wundersch was gemäint, was se Guets gemacht hett. Wie se awer in d’ Stubb isch kumme un hett die goldiche Quätschle üss-em Füerdi welle namme, ze sinn’s ganz gewöehnlichi Quätschle gsinn.
Vor Scham un Ärjer, ass se widder e Dummhäit gemacht hett, isch se nüss geloffe in de Hoft un hett sich uf d’ Bank unter de Quätschlebäum gsetzt, un wie se nuff lüejt, ob kenn goldichi Quätschle meh drowe hänke, ze sieht se e schöener Vöjel drowe sitze mit-ere Goldkron uf-em Kopf, un dar hett no gsunge :
„Dü hesch nitt ghöert uf gueti Wort, Drum isch din Gold un Richtum furt.“
„O dü liewer Vöjel“, hett d' Philome gejommert, „datsch mr nurre noch emol halfe, ich will garn alles mache, was de mr säisch un nie widder gizich ware.“
Do hett der Vöjel e Fader keje lonn, die hett so geglänzt, ass dr Philome d’ Aue weh gedon hann, un wie se geluejt hett, isch se vun pürem Gold gsinn. Dr Vöjel hett awer gsäit: „Nimm die Fäder un steck se in de Bodde, do wie 's Katzemiesel begrawe lejt, no wurd üewer Nacht e Bluemestock wachse, wie ganz von Gold isch, un do briechsch jede Owe e Blatt ab un dü wursch rich un glüeckli ware, nurre ver- giss im Glück d’ Arme nitt.“
Do drüwer hett d’ Philome e grossi Fräid ghett un in ihrem Härze isch awer glich widder d’ Hab- sucht un dr Giz kumme un sie hett sich in Gedanke