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Ja sogar d'r King Mickey, mit dem ich mich versöhnt hab, isch mit sim Volik unterwäjs. Bis jetzt isch noch ken Zaiche kumme ob d’ Prinzess noch lebt. Es isch zuem verzwiefle.

Mad. Kinj: im Schlaraffeland isch unser lieb Kind ver- schwunde, als hätt’s d’r Bodde verschluckt; ‘s ganze Schlaraffeland isch durichgsuecht worre, alli Eck un Winkel, Feld un Wald. Nix isch ze finde gsin. Mer het z'erscht an Hexerei geglaubt, awer biem Kinj Nie- satt gibt's ken Hexe. Un ich saa: worum isch denn d'r Hofnarr Heidideldum zue d'r nämliche Zitt au ver- schwunde? Kinj, üewerlaj dir diss. Wo isch'r gebliewe? Erinner dich dodran was der Bossu emol gsaat het: Kinj, ess un trink nooch Herzensluscht, denn kummt emol Leid üewer dich, wursch vun aase maauer. Isch’s nit eso ihr Hofdame?

Langue de chat: Doch, Madam Kinj, es isch eso.

Bonbonnière: So het'r gsaat. Gewiss, gewiss.

Kinj: Ich kann's nit glauwe, dass d'r Heidideldum so e schlechter Mensch isch.

Mad. Kinj: Awer ich glaub's felsefescht.

Langue de chat: Ich au, denn er isch allewiel um d‘ Prinzess erumgscharwenzelt, mit sine dumme Plän.

Bonbonnière: Un het d’r Schöne gemacht, der schinheilig Narr.

Mad. Kinj: Kinj, ich hab dich allewiel gewarnt vor dem Ma- melück. Awer bisch ze guet. Un jetzt han mer diss prophezeijt Leid. Brücht mer noch meh Bewies dass er, numme er, d'r Missetäter isch.

Kinj: Ich kann's nit glauwe. Er het sich in aller Ehrlichkeit verdient gemacht, het mini Staatskass in Ordnung gebrocht...

Mad. Kinj: Un het unser Kind gschtohle. (Grient.)

Langue de chat: D' Madam Kinj het erecht. IGrient).

Bonbonnière: Diss arm lieb Prinzessel. (Grient.)

Kinj: Gehn, gehn, ihr mache mir ‘s Herz noch schwerer.