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3. Ufftritt.
Soldate vun links hinteri Tüer, stelle sich uff.
Maja: Wieb, dich lehr ich redde.
Yoyotte: Herr un Gebieter, sei barmherzig. Loss diss arme Wese nit büesse durich mini Schuld. Ich bin üewer die prächtige Koschtbarkeite wo mir dini Dienere präsen- tiert het, so fraidig verschrocke, dass ich for Stünne e Schrei gelonn hab.
Maja (fixiert Yoyotte lang): Soldate, packe diss Wieb, peitsches bis-es gschteht was-es d'r Prinzess gsaat het.
Yoyotte: Herr, dü bisch gröjsam, dü hesch ken Herz.
Maja: Küemmer dich nit drum. Furt!
Soldate (füehre Aristide ab).
Yoyotte: Gott, o Gott. Armi Seel, un ich bin schuld.
Maja: Prinzess, jomer nit. Was geht dich diss Wieb an? Sei lieb mit mir, sei heiter un froh, no bin ich glüeck- lich. (Schlaat dreimot uff d'r Gong.)
4. Ufftritt.
D'r Umhang dailt sich, hinterem Thron stehn hochi Staats- beamti in Hoftracht von Brokat mit rote Turban. Noochher zwei Soldate.
Maja (füehrt Yoyotte d’ Staffle nuff, macht sie sitze).
Müsik.
(Vun rechts un links hinte kumme Dänzere — Dän- zere verneige sich vor-em Thron, danze e Ballett un verschwinde nochher.)
1. Soldat (vun links) : Herr üewer Läwe un Tod, ich muess dir melde, dass die Dienere e fremder Mann isch.
Maja: E fremder Mann? E Mann? Ja, un hett‘r gschtande?
1. Soldat: Nein, Herr. Ken Wort isch üewer sini Libbel kumme.
Maja: So! Brenne 'ne mit fyrige Yse, un hetze d’ Bluet- hund uff ‘ne, dass sie denne Spion in Stüecker ver- risse.
Yoyotte: Füerscht, hab Erbarme. (Knejt vor ‘ne.)