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Schablür: Herr Kinj, was wär diner Wunsch? Het’s gschmeckt?
Kinj: Gschmeckt? Kumm emol doher. Haha, wie siehsch denn dü üss in dem Huet?
Schablür: Huet, Huet? A gück do. Im Opodeldok siner Huet. Verzeihung, Majestät. D'r Hofmedikus un ich sin eso durchenandergfalle, dass ich gemaant hab, ich bin d'r Hofmedikus un er d’Köche. Luej do, un siner Hammer. Hihihi!
Kinj: Soso! (Packt sie am Ohreläbbel.) Kumm here. (Dupft e’re d'Nas uff d'r Schambong.) Was isch diss? Hä?
Schablür: E Schambong, Herr Kinj.
Kinj (klopft druff): Hörsch's? Hart wie e Pfannedeckel.
Schablür: Awer er schmeckt guet.
Kinj: Schmeckt guet? Bon. (Steht uff.) Do, setz dich uff miner Sessel.
Schablür: Uff diner Sessel? O was e Ehr!
Kinj: Un wenn dü denne Schambong nit bis uff d'r Knoche ess'sch, bekummsch füenfezwanzig Stockstreich uff diner Buckel.
Schablür: O was e Ehr. (Bisst uff alli Arte am Schambong erum, macht Grimasse.) Ah! Ah! Ich biss mer noch alli Zähn üss. Liewer Gott, helf in e’re arme Köche. Ah! Herr Kinj, liewer füenfezwanzig. (Rennt ab hinte links.)
Kinj: Jetzt lache alli.
Alli (lache).
11. Ufftritt.
Aristide vun links vorne.
Aristide: Herr Kinj, meld mich vun minere Schlossinspektion zeruck.
Kinj: Dü luejsch so süür. Was isch dir üewer d’Läwer ge- grobelt?
Aristide: Ich hab e Bitt an Dich.
Kinj: E grossi odder e klaani?
Aristide: Wie mer’s nämmt, Herr Kinj.
Aristide: Ich möcht dich bitte, mir unter vier Aue din königlich Ohr ze lehne, wenn dü so guet wottsch sin.